Geschichtswoche im Mai 2016

In unserer diesjährigen Geschichtswoche befinden wir uns in Templyn im Jahre 1366 im Spätmittelalter. Die 4. bis 6. Klasse stellt das Leben in einer typischen mittelalterlichen Stadt dar. Die Lerngruppe der 1. bis 3. Klasse lebt als Landbevölkerung auf dem Gelände des Hofes der Familie Liebe.
Heute, am Montag, ging es nach dem Einrichten der Arbeitsplätze gleich kräftig zur Sache.

Die Zunft der Goldschmiede arbeitete an wertvollen Schmuck, den sie dann auf dem Markt verkaufen möchte.
Die Gesellen und Meister in der Zunft der Zimmerleute schälen die Hölzer …
 … bevor sie zu Marktständen verarbeitet werden.
Danach richteten sie die einzelnen Teile mit mittelalterlichem Werkzeug zu.

Der Steinmetz bekam den Auftrag, ein Kreuz für den Altar anzufertigen.
Lecker waren die ersten Brötchen, die unsere Bäckerinnen mit Honig, Birnen und Walnüssen anboten.
Sie wurden auf einem Schamottstein über dem offenen Feuer gebacken.
Blick durch den Kreuzgang

Die Kaufleute betrieben Handel mit der Landbevölkerung. Hier treiben sie die Bezahlung für unser Mittagessen ein.

Im Kloster St.Marien rufen die Kreuzritter zum gemeinsamen Gebet…

… und stellen allen ihre Pläne für einen Kreuzzug vor.


Pausenbeschäftigung
Pausenbeschäftigung
Auch ein Kreuzritter unterstützte die Zimmermänner in seiner Pause.
So konnte am Dienstag der erste selbst angefertigte Marktstand an die Bäckerinnen übergeben werden.
Am Dienstag wurde in den Gewerken fleißig weiter gearbeitet.
In einer öffentlichen Gerichtsverhandlung wird ein reicher Bewohner der Stadt durch die Richterin verurteilt.

Die Handweberin Martina Busch aus Lychen kam heute zu uns, um den Kindern das Weben am mittelalterlichen Webstuhl zu ermöglichen.
Vielen Dank, Martina!

Am Mittwoch fand eine Tagelöhnerin beim Säubern der Stadt einen Kelch, der sich als DER lange verschollene HEILIGE GRAL herausstellte, der nun alles Unheil von uns fernhalten wird.

Viele Gäste besuchten heute unser Treiben und legten sogar hilfreich selbst Hand an.

Am Donnerstag besuchen die Templyner das Dorf vor der Stadt und werden hier herzlich empfangen.
Bei einer Dorfbegehung werden uns der aktive Grubenbrand und …
die gezogenen Kerzen gezeigt.

Dann kommt überraschend der Markgraf von Brandenburg, Otto I. (, der ewig Junggebliebene) zu Besuch. Aber nicht ohne Hintergedanken!
Dann kommt überraschend der Markgraf von Brandenburg, Otto I. (, der ewig Junggebliebene) zu Besuch. Aber nicht ohne Hintergedanken!
Wie es dem Grafen zusteht, wurde er mit Wein und Schafswurst willkommen im Dorf geheißen.
Nach der Begrüßung machte er einen Rundgang über seine Ländereien, sah sich die Mühle an …

und die Kerzenmanufaktur.

Dann ließ er sich am Wasser nieder, um mit dem Stadtrat und dem Gutsherrn schwere Verhandlungen zu führen.

Für 2 Fässer Wein, der Hälfte der zu erwartenden Pilgereinnahmen und einem monatlich gesendeten Trank der ewigen Jugend aus dem heiligen Gral verlieh er uns das langersehnte Marktrecht.

Der Klosterschreiber setzte die Urkunde auf.

Zum guten Ende wurde der Vertrag von allen Seiten besiegelt!

Am Freitag endete die Geschichtswoche mit einem gemeinsamen Markttag. Bis zu dieser Urkunde waren schwere Verhandlungen mit Otto dem I. nötig.
Schon in Vorbereitung des Festes wurde fleißig musiziert.
Auch wurden bis zur letzten Minute noch Buttermesser geschnitzt, die dann auf dem Markt mit verkauft wurden.
Auch ein fremder fahrender Musikus bereicherte mit spontaner Begleitung unseren Markt.
Wie erwartet gab es ein angeregtes Markttreiben mit vielen Leuten.

Die Bauern verkauften frische Brote aus ihrem selbst gemahlenen Mehl.

Die Produkte der Bauern fanden rege Nachfrage.

Viele Eltern brachten noch leckere Salate zur Bereicherung unseres mittelalterlichen Büfetts mit.
Leider mussten wir mit einer Zeitreise wieder in die Gegenwart zurück reisen.

Vor der Geschichtswoche: drei Tage intensive Vorbereitung

Drei Tage intensive Einarbeitung ins Mittelalter, wobei sich Theorie und Praxis abwechselten.
Die ersten Kleider wurden geschneidert und ausprobiert.

Übersicht über die Themen der Vorbereitungstage

Hier entwirft ein Ritter seine Ansprache für das Geschichtsfest – ob die Ritter das früher auch so aufgeschrieben haben?

Musik gehört unbedingt dazu

Geschirr wird getöpfert – ob zum eigenen Gebrauch oder für den Markt am Freitag?

Zum 1. Mal beim Girls´ Day mit dabei

Drei Schülerinnen der Klassen 7 und 8 waren heute im Berliner Naturkundemuseum, wo Bundesbildungsministerin Frau Prof. Wanka den Girls´Day mit einer kurzen Rede eröffnete und die Mädchen ermutigte Berufe aus dem naturwissenschaftlichen-technischen Bereich in ihre Berufswahl mit einzubeziehen.

Aktuelle und künftige Power-Frauen

Ungeplantes Interview: die Templiner Mädchen ergriffen die Gelegenheit und wollten erst mal wissen, wie man Ministerin wird und welche Ausbildung Frau Wanka hat:

Dann gab es den Blick hinter die Kulissen mit Freiwilligen im Ökologischen Jahr – zuerst zu den Vögeln in Glas-Schaukästen, in Schränken und sogar in Schubladen.

Hier ist ein Elefant im Schrank, bzw. der traurige Rest, denn er wurde 1938 mit Blausäure vergiftet. Der Halter sah damals keine andere Möglichkeit ihn loszuwerden.

Überall liegen Wal-Gebeine auf den Schränken. Sie sind einfach zu groß für die Schubladen.

Und dann gibt es noch das Glaskabinett mit eingelegten Tieren.

Der 2. Teil der Tour führte ins Spinnen-Kabinett, wo eine Konservatorin über ihre Arbeit und ihren Beruf berichtete.

Im Mikrokopierzentrum

Der Spinosaurier

Und hier der berühmte Tyrannosaurus namens Tristan Otto.

Polenfahrt der Klassen 7-8

Bereits zum 2. Mal sind Templiner GesamtschülerInnen auf der Öko-Farm in Juchowo, arbeiten zusammen mit ihrer polnischen Partnerklasse an einem Balancierpfad für die Kinder, erhalten einen tiefen Einblick in die demeter-Landwirtschaft und üben gemeinsame englische Rollenspiele ein.

Ein Balancierpfad soll entstehen

in deutsch-polnischer Zusammenarbeit

Der Barfußpfad von letztem Jahr wird gesäubert..

Vor Sonnenaufgang im Kuhstall

Tagesausflug zusammen mit der Partnerklasse nach Danzig

Freizeit auf dem Farm-Gelände

Abschlussabend mit den Eltern der polnischen Schulklasse

Rotkäppchen verkürzt

Auch der Barfußpdaf wird präsentiert.

Stockbrot und Würstchen am Lagerfeuer

Bis nächstes Jahr!

Wir sorgen für Nachwuchs auf dem Salatbuffet

Die Kinder der Klassen 1-3 sind stark engagiert.

Die Hochbeete für die Küchenversorgung werden vorbereitet.

Ein neues Kräuterbeet entsteht unter Melanies Anleitung.

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Aufstehen – der Frühling ist da!

Die neue Ernte wird vorbereitet.

Hier entstehen „Samenbomben“.

Die Samen in den Samenbomben sind von Blütenpflanzen für Schmetterlinge, Bienen und andere Blütenbesucher.

Samenbomben für zuhause und unterwegs.

Von der Kuh zur Butter

Die Donnerstagsexkursion führte die Klassen 1-3 zum Bauer Kayser, wo sie nach der Besichtigung des Hofes frische Milch abzapfen durften. Aus dieser Milch wurden heute Butter und Joghurt hergestellt.

Blutsauger in Templin

Über das Projekt „Mückenatlas“ für Deutschland informierte heute Frau Dr. Walter vom ZALF in Müncheberg. Sie brachte dazu sehr gute Mikroskope und einen Schaukasten mit Mücken mit.


In welchen wirbellosen Tiergruppen gibt es Blutsauger, bei welchen Gelegenheiten und auf welche Weise besiedeln sie den Menschen und wie schützt man sich?

Die Mückenforscherin stellt sich den Fragen des neugierigen Nachwuchses.


Förster Hilmar Alexandrin demonstrierte die Templiner Mückenfalle.

So tolle Mikroskope müssten wir in der Schule haben ….

So tolle Mikroskope müssten wir in der Schule haben ….