Geht´s noch?

Die Gewinnerin des schulinternen Rezitatorenwettstreits trug zur Auszeichnungsveranstaltung ihr eigenes Gedicht vor.

Geht’s noch?
von Clara Fidelia Zink
Was ist äußerlich hässlich und innerlich unpässlich?
Nein, ich mache nur Spaß.
Die Menschen nehmen’s als Fraß.
Sie stehlen ihre Eier, wie gierige Geier.
Sie stehlen nicht nur die Eier, sondern auch das Fleisch ohne viel Gekreisch.
Sie kommen nicht ins Schwitzen und kriegen ihre Spritzen.
Die Tabletten sitzen im Magen und sie müssen sie ertragen.
Die Menschen dürfen sich nicht beklagen.
Ihr Mist fällt auf den kalten Stahl.
Die Hühner stehen wie Pfahl an Pfahl und ihre Haut ist fast kahl.
Nur ein paar Federn sind ihnen geblieben.
Was haben wir Menschen da nur getrieben?
Nicht 10 nicht 20 nein! über Tausende stehen auf engem Raum.
Das glaubt man kaum.
Geschlachtet werden sie mit harten Mitteln, von Menschen in weißen Kitteln.
Die Hähne werden am Tag ihrer Geburt getötet, die Augen noch ganz gerötet.
Ihre Beine sind schon gebrochen, ehe sie überhaupt gekrochen.
Aber man kann es ändern, mit vielen Spendern.
Oder man kann BIO bezahlen, dann gibt es auch weniger Qualen.
Wir müssen alles geben damit die Hühner besser leben.

Aktive Natur(park)schule

Hier geht es zum Zeitungsartikel im Blickpunkt:

http://www.blickpunkt-brandenburg.de/nachrichten/uckermark/artikel/36367/Aktive+Natur+%28park%29+schule

Sprachreise der 7. Klasse nach Juchowo in Polen

Diese Fahrt wurde gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.
Vielen Dank!

Unsere Reise führte uns in das Dorfprojekt Juchowo, eine biodynamische Landwirtschaft im Nordwesten von Polen.


Nach den Kennenlernspielen mit der polnischen Klasse besichtigten wir gemeinsam den Hof.


Abends, wenn Freizeit angesagt war, trafen sich unsere Schüler fast immer zum Fußballspielen mit den polnischen Jugendlichen im Dorf.


Wir schliefen in Zelten direkt am See.


Neben dem Einüben kleiner englischsprachiger Theaterstücke war das Bauen eines Sandkastens und eines Barfußpfades wichtiger Bestandteil des deutsch-polnischen Projektes. Beides sollte auf dieser Wiese entstehen. Dier Verlauf ist mit Stöcken hier gekennzeichnet.

Mit Hilfe der polnischen Jungs konnten wir das Projekt tatkräftig angehen.


Nach der Arbeit hatten alle Zeit, sich ausgiebig zu erholen.


Hier kann man schon erkennen, was es werden soll.


Die körperliche Arbeit war für alle nicht einfach! Aber „viele Hände schaffen der Arbeit ein schnelles Ende“. So waren die Arbeiten nach 3 Tagen so gut wie geschafft.


Am Wochenende fuhren alle am Projekt beteiligten Jugendlichen bei herrlichen 30°C an die polnische Ostseeküste.


Auf der Rücktour besichtigten wir einen geschichtsträchtigen Ort mit gotischen Steinkreisen.


Am Wochenende nutzten die Mädchen ihre freie Zeit, um Kälbchen zu porträtieren.


Zum Projekt gehörte auch das gemeinsame Kochen typischer nationaler Gerichte. Hier wurden Piroggen mit Sauerkraut-Pilz-, Kartoffel-Käse- und Erdbeerfüllung vorbereitet.

Der Barfußpfad ist vollendet! In der Mitte haben wir zur Verschönerung noch verschiedene Blumen gepflanzt, die uns die Hofgärtnerin zur Verfügung gestellt hat.


Auch der Sandkasten ist jetzt für seinen ersten Einsatz bereit! Links neben der Bank ist noch ein kleiner Kräutergarten entstanden.


In der 2. Woche waren wir im Museem in Borne Sulinowo. Hier konnten wir Geschichte mit Geschichten lernen und uns den ehemals größten Truppenübungsplatz Polens mit seiner spannenden Geschichte ansehen.


Unsere Mädchen buken für alle Erdbeer-Schmand-Torte, ein typisch deutsches Rezept. Auch alle Angestellten, die uns auf dem Hof unterstützt haben, wurden zum Dankesagen eingeladen.


Hier ist ein Kälbchen-Bild aus unserer Galerie zu sehen.


Am letzten Abend in Juchowo haben wir die Ergebnisse unserer Projektarbeit präsentiert. So wurde vierhändig durch 3 Mädchen Klavier gespielt, die Theatersücke wurden aufgeführt und Fotos präsentiert. Danach konnten alle das Bufett mit Kuchen, Salaten und frischen Erdbeeren genießen.


Alle Teilnehmer bekamen ein Foto der Gruppe und sammelten am letzten Abend fleißig Unterschriften.

Wer mehr über Juchowo wissen will:

http://www.software-ag-stiftung.de/themen/wissenschaftsfoerderung/beispielprojekte/projekt/das-dorfprojekt-juchowo-biologisch-dynamische-landwirtschaft-in-polen/

Tag 3 bis 5 in der Waldwoche

Heute gehen wir auf Exkursion und beginnen im Paradiesgarten in Lüttenhagen, wo wir Waldgeister suchen.

Wanderung mit fachkundiger Führung durch die berühmten Heiligen Hallen mit den ältesten Buchen Deutschlands

Über 300 Jahre alt können Buchen werden!


Frühstückspause

Jung und alt nebeneinander

Am Donnerstag war Exkursionstag für die Klassen 1-4 zu uns in den Wald.


Immer ein großes Kind der Klasse 5-6 nahm zwei Jüngere unter seine Fittiche und zeigte ihnen, wie Buchen gepflanzt werden.

Angespornt von den riesigen Buchen der Heiligen Hallen oder von den jüngeren Mitschülern? Manche Pflanzlöcher wurden auf einmal ziemlich groß.


Letzets Mittagessen im Wald.


Und am späten Nachmittag wurde wieder intensiv gelernt.


Der fünfte und letzte Waldtag bricht an.


Zur Präsentationszeit pflanzen auch die Mütter einige Bäumchen.


Süße Belohnung nach 5 anstrengenden Tagen

Waldwoche, die Fünfte

Klasse 5 und 6 pflanzen mal wieder eine Woche lang junge Buchen im Lychener Stadtforst, unter der bewährten Anleitung von Stadtförster Hilmar Alexandrin. Vormittags sind wir im Wald aktiv, nachmittags in der Herberge Dreiseen, wo wir spielen, lernen und schlafen.
Die Spaten warten schon!


Tracy und Betty leisten die Vorarbeit und schaffen die Pflanzfurchen.

Ganz schön anstrengend für Mensch und Tier!

Jetzt haben wir unter den alten Kiefern freie Bahn zum Pflanzen.

Ruhepause für die Kaltblüter.

Wald-Mathe: Eine zweijährige Buche kostet 22 ct. Wie viel kosten die Bäume, die wir bis Dienstag Mittag schon eingepflanzt haben?

Essen auf Rädern, aber mit Stil und Porzellan: Jörg Hartzsch bringt unss wieder das leckere Essen in den Wald, diesmal Gemüsesuppe mit Baumpilzstückchen.

Die Arbeit geht weiter.


Lernen nach der Spiel- und Ruhepause: Wassertransport in Pflanzen und Fotosynthese.

Merksätze kann man auch im Liegen aufschreiben.


Am zweiten Nachmittag wurden die gesammelten Bodentierchen untersucht und so weit wie möglich bestimmt. Ein Stierkäfer war dabei!

Diese Tiere wurden nicht verspeist, jedenfalls nicht von uns …..

Geo-Tag der Artenvielfalt

Zum Geo-Tag der Artenvielfalt halfen uns ExpertInnen für Pflanzen, Fische, Vögel, Insekten und andere Tiere und gingen mit allen SchülerInnen raus auf die Kanalwiesen am Templiner Kanal, um zu schauen, welche Tiere und Pflanzen dort vorkommen. Die Arten wurden gefunden, angeschaut und zum Teil gemalt oder gezeichnet. Leider war das Wetter kühl und regnerisch. Trotzdem hielten alle tapfer durch. Endlich konnten wir mal blühende Orchideen sehen, für die wir seit Jahren ein Stück Wiese pflegen.
Vielen Dank an die BiologInnen Claudia Trampisch, Norbert Bukowsky (Naturpark Uckermärkische Seen), Michael Steinland und Thomas Volpers (Nabu).

Und wo sind jetzt die Orchideen?

Hier ist eine: das Breitblättrige Knabenkraut

Hier war die Mal-Station.

Auch in der Pause immer auf der Pirsch nach Käfern.

Die Bestimmung dieser Art lässt noch auf sich warten – das war jedenfalls ein Erstnachweis.

Da sind sie ja – die Knabenkräuter.

Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung

Am Donnerstag den 27.2. fand im MKC Templin die Präsentation des Kunstprojektes „ Entdecken – Erfahren – Ausprobieren – Experimentieren – Neues Wagen“ statt. Dieses Projekt wurde mit Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung unter dem Motto „Kultur macht stark, Bündnisse für Bildung“ unter der künstlerischen Leitung von Elisabeth Hein von Okt. 13 bis Jan. 14 in der Kunstschule Templin durchgeführt. Die Aktive Naturschule Templin war einer der Kooperationspartner vor Ort. Besondere Idee dieses Projektes waren Atelierbesuche bei Künstlern der Region.

Bereichert wurde die abschließende Präsentation im MKC durch das Konzert von Felix Gröger am Klavier.

Mit den Fördermitteln wurde auch eine Broschüre über das Kunstprojekt erstellt, die in der Kunstschule Templin eingesehen werden kann.

Zwei Naturparke, vier Schulen, ein Ziel

In Menz wurde die Kooperation der Naturparke Stechlin-Ruppiner Land und Uckermärkische Seen mit vier Schulen aus dem Norden Brandenburgs besiegelt, der Wilhelm-Gentz-Grundschule Neuruppin, der Theodor-Fontane-Grundschule in Menz, der Mildenberger Grundschule „Am Ziegeleipark“ sowie der Aktiven Naturschule Templin.

Hier können Sie den ganzen Artikel der MOZ vom 17.01.2014 lesen.

Gemeinsam mit Vertretern der Schulträger und der beteiligten Naturparke wurde am Donnerstag die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
© Dietmar Stehr