Sprachreise der 7. Klasse nach Juchowo in Polen

Diese Fahrt wurde gefördert vom Deutsch-Polnischen Jugendwerk.
Vielen Dank!

Unsere Reise führte uns in das Dorfprojekt Juchowo, eine biodynamische Landwirtschaft im Nordwesten von Polen.


Nach den Kennenlernspielen mit der polnischen Klasse besichtigten wir gemeinsam den Hof.


Abends, wenn Freizeit angesagt war, trafen sich unsere Schüler fast immer zum Fußballspielen mit den polnischen Jugendlichen im Dorf.


Wir schliefen in Zelten direkt am See.


Neben dem Einüben kleiner englischsprachiger Theaterstücke war das Bauen eines Sandkastens und eines Barfußpfades wichtiger Bestandteil des deutsch-polnischen Projektes. Beides sollte auf dieser Wiese entstehen. Dier Verlauf ist mit Stöcken hier gekennzeichnet.

Mit Hilfe der polnischen Jungs konnten wir das Projekt tatkräftig angehen.


Nach der Arbeit hatten alle Zeit, sich ausgiebig zu erholen.


Hier kann man schon erkennen, was es werden soll.


Die körperliche Arbeit war für alle nicht einfach! Aber „viele Hände schaffen der Arbeit ein schnelles Ende“. So waren die Arbeiten nach 3 Tagen so gut wie geschafft.


Am Wochenende fuhren alle am Projekt beteiligten Jugendlichen bei herrlichen 30°C an die polnische Ostseeküste.


Auf der Rücktour besichtigten wir einen geschichtsträchtigen Ort mit gotischen Steinkreisen.


Am Wochenende nutzten die Mädchen ihre freie Zeit, um Kälbchen zu porträtieren.


Zum Projekt gehörte auch das gemeinsame Kochen typischer nationaler Gerichte. Hier wurden Piroggen mit Sauerkraut-Pilz-, Kartoffel-Käse- und Erdbeerfüllung vorbereitet.

Der Barfußpfad ist vollendet! In der Mitte haben wir zur Verschönerung noch verschiedene Blumen gepflanzt, die uns die Hofgärtnerin zur Verfügung gestellt hat.


Auch der Sandkasten ist jetzt für seinen ersten Einsatz bereit! Links neben der Bank ist noch ein kleiner Kräutergarten entstanden.


In der 2. Woche waren wir im Museem in Borne Sulinowo. Hier konnten wir Geschichte mit Geschichten lernen und uns den ehemals größten Truppenübungsplatz Polens mit seiner spannenden Geschichte ansehen.


Unsere Mädchen buken für alle Erdbeer-Schmand-Torte, ein typisch deutsches Rezept. Auch alle Angestellten, die uns auf dem Hof unterstützt haben, wurden zum Dankesagen eingeladen.


Hier ist ein Kälbchen-Bild aus unserer Galerie zu sehen.


Am letzten Abend in Juchowo haben wir die Ergebnisse unserer Projektarbeit präsentiert. So wurde vierhändig durch 3 Mädchen Klavier gespielt, die Theatersücke wurden aufgeführt und Fotos präsentiert. Danach konnten alle das Bufett mit Kuchen, Salaten und frischen Erdbeeren genießen.


Alle Teilnehmer bekamen ein Foto der Gruppe und sammelten am letzten Abend fleißig Unterschriften.

Wer mehr über Juchowo wissen will:

http://www.software-ag-stiftung.de/themen/wissenschaftsfoerderung/beispielprojekte/projekt/das-dorfprojekt-juchowo-biologisch-dynamische-landwirtschaft-in-polen/

Überall wird gebuddelt

Wir buddeln in den Blumenbeeten und auf den Baustellen für den neuen Sandkasten und den Teich. Vielleicht schaffen wir es, den Teich zum 8. Juli fertig zu haben – dann erhalten wir die Auszeichnung als Naturparkschule.
Wer hat noch Staudenpflanzen für uns? Wo vorher Gras wuchs, sind jetzt ordentliche Lücken entstanden.


Hier entsteht der neue Super-Sandkasten!


Kontrolle der Teichbaustelle durch den WAT-Lehrer. Jetzt bloß nicht größer machen als geplant – sonst passt die bereits gekaufte Folie nicht mehr ….

Bitte mitmachen bei der Voting-Aktion der Dibadu!

https://verein.ing-diba.de/kinde…/…/freie-schule-prenzlau-ev
Mit dem Wunsch nach einer Rutsche für ein neues Klettergerüst bewirbt sich die Aktive Naturschule Templin um 1.000,- € bei der Votingaktion der Dibadu. In jeder der 5 Vereinsgrößen gewinnen die ersten 200 Vereine, die bis zum 30. Juni 2015 die meisten Stimmen haben.
Bitte unterstützt uns unter dem Vereinsnamen „Freie Schule Prenzlau“. Danke!

Unser Schulteich nimmt Form an

Angefangen mit dem Buddeln hatten die Kleinen der Klassen 1-3, dann übernahm der Freiwillige im ökologischen Jahr zusammen mit einer Siebtklässlerin, die ihre ökologische Projektidee hier verwirklicht. Der Teich gehört zum „Schulhof der Bienen“, der vom WWF im Wettbewerb „Wildes Deutschland“ unterstützt wurde.
Einen halben Meter unter der Bodenoberfläche tauchen Mauerreste auf!

So fing alles an: die Rutsche musste ausgegraben und umgesetzt werden.

Frisch einbetoniert am neuen Standort – die Umsetzung hat natürlich unser starker Hausmeister übernommen!


Baustopp an der Baustelle


Freiwillige Helfer sind immer willkommen!


Hier soll doch irgendwo ein Teich sein?


Hier muss schwerere Technik eingesetzt werden.

Eins zwei drei nach München!

Mitten im Schuljahr initiierte die Klasse 5 eine Fahrt nach München zur Fernsehsendung 1,2 oder 3. Natürlich unterstützten Eltern und Schule diesen sehr gut vorbereiteten Plan. So ging es am 11. Mai los.

Natürlich fuhren wir mit dem Zug ab Templin und …


und „natürlich“ nutzten die Kinder die lange Fahrzeit auch für die Bearbeitung von Englisch- und Geographie-Aufgaben.


Endlich nach langer Fahrt in der JH München City angekommen, war noch keine Zeit zum Ausruhen. Erst musste das Bettzeug bezogen werden – gar nicht so einfach für kleine Menschen.


Am nächsten Vormittag fuhren wir in den Filmpark, wo auch die Filmstudios sind.


Das 4D-Kino konnte unsere Kinder nicht erschüttern.


Während der eine Teil der Klasse den Filmpark weiter besichtigte, mussten sich die 3 Kandidaten innerlich und äußerlich vorbereiten.


Ein sehr beeindruckender Mann, der schon viele prominente Schauspieler und Politiker frisierte und „schminkte“. Aber nun drängelten die Fernsehleute, dass wir endlich rauskommen.

Das deutsche Team trägt immer blau.

Mittlerweile warteten die Zuschauer im Studio und mussten Klatschen und Jubeln üben. Hier trainieren wir für die Anfangsszene. Mehr dürfen wir nicht verraten – am 10. Oktober ist Sendung im Fernsehen zu sehen.


Unser dritter und letzter Tag in München: natürlich stand das Deutsche Museum auf dem Vormittagsprogramm. Hier sind wir in der Bergbauabteilung und vertiefen die Kenntnise über Steinkohle- und Braunkohleabbau.

Eine begehbare Zelle erinnert an die Nawi-Woche und die selbst hergestellten mikroskopischen Präparate von Zwiebelzellen.


Auch die Physik kommt nicht zu kurz: Donnern, Zischen und Blitze untermalen die Vorführung der Starkstromexperimente, u.a. die Präsentation des Faradayschen Käfigs.

Nach vier Stunden immer noch nicht genug: alle sind noch mal losgelaufen, um eine besonders interessante Sache anzuschauen, die eine Schülerin ganz zum Schluss entdeckt hatte.


Sehr gewöhnungsbedüftig für uns Provinzbewohner: die Fahrradfahrer zwischen Bürgersteig und Straße.

Nach dem Museum sah das Programm Shoppen vor, alternativ Ausruhen im Café.


Umgeben von Hunderten von Touristen, die das Glockenspiel im Rathaus bewunderten: tief konzentriert auf das „Handy“.


Der Pizzaservice kommt auch an die Isar, wo …


.. wir uns für die Nachtfahrt stärkten.


Kurz vor Templin wurde dann zur Freude aller das Souvenir aus München ausprobiert.
   
Vielen Dank an Lea Quandt und Agnes Steinland für die Begleitung der Münchenreise! Ihr wart eine tolle Unterstützung!

Phantasievolle Kinder

Phantasievolle Kinder: die Aufgabe im Englischunterricht war sich eine Verkaufssituation auszudenken und diese vorzuspielen. Was machen sie daraus: eine Spaziergangszene im Park, bei der ein zwitschernder Vogel einer Dame auf den Hut kackt (tropfender Joghurt!) und diese zwingt in ein Hutgeschäft zu gehen und dort einen neuen Hut zu kaufen.

Am Stab ist ein Löffel befestigt, von dem weißer Joghurt tropft.

Fahrräder im WAT-Unterricht

Die Klasse 7 widmete sich kurz vor ihrer zweiwöchigen Reise nach Polen im WAT-Unterricht intensiv dem Thema Fahrrad. Dazu kamen sie natürlich mit dem Rad zur Schule – der weiteste Weg war über 20 km lang!

Europäische Woche der Nachhaltigkeit

Wir beteiligten uns am 30. Mai mit dem „Nachhaltigkeitsbrunch“ und stellten unseren Gästen unsere Schulküche vor. Nachhaltig ist die Küche, weil sie allen Kriterien entspricht. Sie ist ökologisch, weil über 90% der Zutaten aus Bio-Anbau und artgerechter Tierhaltung stammen. Sie ist sozial, weil der Essenspreis für alle erschwinglich ist und die Köche faire Löhne erhalten. Sie erfüllt die wirtschaftlichen Kriterien, weil das Essensgeld der Familien in der Region bleibt: bei den 4 Teilzeitarbeitskräften, den regionalen Erzeugern und im lokalen Handel. Unser Essensgeld fließt nicht in andere Regionen zur Finanzierung von Großküchen und Spediteuren! Und nicht zu vergessen der kulturelle Aspekt: das gemeinsame Genießen einer leckeren Mahlzeit aller Kinder und Erwachsenen an der Schule.
Vorgestellt wurden auch die Hochbeete mit Küchenkräutern direkt neben der Terrasse des Essensraums. Diese waren im Rahmen des vom WWF unterstützen Projektes „Schulhof der Bienen“ gebaut und bepflanzt worden.
Küchenleiterin Jenny Wolgast und Schulleiterin Birgit Bader stellten die Küche den Gästen vor. Auch die stellvertretende Landrätin Frau Dörk, die stellvertretende Bürgermeisterin Frau Heise sowie die Kreistagsabgeordneten Herr Hartwich und Herr Dr. Schwill waren gekommen, um sich zu informieren.


Wer dachte, öko und gesund schmeckt nicht, wurde eines Besseren belehrt.