„Schulhof der Bienen“

Diese Projektidee wurde im Herbst 2013 vom WWF Deutschland im Rahmen des Wettbewerbes „Wildes Deutschland“ mit 5.000,- € ausgezeichnet. Was wir bisher umgesetzt haben, zeigen die folgenden Bilder.
Christian verbrachte sein Praxissemester  (Wintersemester 2013/14) als Landschaftsplaner an unserer Schule und plante unser neues Schulgelände unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Unsere SchülerInnen beteiligten sich auch, hier z.B. bei der Planung für die neue Obstwiese.

Das ist die Obstwiesengruppe.


Nach den Zeichnungen kamen die Abstimmungen und die Umsetzung, hier das Buddeln und das Untersuchen des Bodens im Herbst 2013. Zum Vorschein kam: Märkischer Sand!


Dieses Loch war dann doch zu groß!


Hier stehen die sechs Obstbäumchen, vier alte Apfelbaum-Sorten aus dem Naturpark Uckermärkische Seen, sowie ein Kirsch- und ein Pflaumenbaum (Dezember 2013).


Vorbereitungen im März 14 für den nächsten Sommer: Was gehört noch in eine Obstwiese? Natürlich ein Chillnetz, das ist eine Mehr-Personen-Hängematte!


In Zukunft werden die Obstbäume Schatten spenden.


Auch der neu angelegte Parkplatz wurde im Herbst 2013 ausschließlich mit Sträuchern bepflanzt, die in der Vegetationsperiode Blüten besuchende Insekten anlocken.


Auf die Pflanzscheiben säten wir im Frühjahr 2014 die Samen aus den Samenmischungen für Bienenpflanzen.

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Monatelang liefen, gingen, sprangen die Kinder auf dem Weg zur Mensa durch die frischen Beete – alles Bitten, Erklären und Erinnern nutzte nichts. Erst seitdem wir in der Schulversammlung überlegten, warum bei uns in den Beeten die Frühjahrsblüher nicht blühten und dann diese Schilder aufstellten, was Schluss. Seitdem gibt es nur noch Fußspuren von den jungen Gärtnern.


Diese Hummel musste hingetragen werden. Zweitklässlerinnen hatten sie aus den Händen der Kindergartenkinder gerettet, die anderes mit ihr vorhatten ….. Nach dieser Rettungsaktion erklärten die Mädchen den Kleinen, warum Hummeln so wichtig sind.


Christian begutachtet seine angelegten Beete im Mai 2014 und ist sehr zufrieden mit den beiden Jungen, die ihn als Rollenmodell im Winterhalbjahr kennengelernt hatten und seitdem die Beete pflegen und eigene neue anlegen.


Neu gepflanzte Beerensträucher zum Naschen für Bienen und später für Kinder.


Zwischen den Kindern sind die jungen Beerensträucher erkennbar.


Christian baute die Hochbeete im Herbst 2013.


Und Schüler halfen beim Befüllen.


Auch die BudenbauerInnen legen nun Beete an und bringen von zuhause Pflanzen mit – natürlich für die Bienen!


Praktikantin Maria vom Oberstufenzentrum Templin baute ein Insektenhotel.

FÖJlerin Jenny suchte sich im Februar 2014 ein Stück Schulhof für ihr Projekt „Jahreszeiten-Garten“.


Nicht alle Pflanzen müssen wir kaufen – die Eltern bringen Pflanzenspenden aus ihren Gärten.


Jennys Jahreszeitengarten wächst – das Frühjahrsviertel ist komplett
(Frühjahr 2014).


Biene im Jahreszeitengarten.


Jenny liegt auf der Lauer und fotografiert ihre Gartenbesucher.


Die Angebote über Bienen sind gut besucht.



Dieser kleine Wall ist auch schon beplant – hier kommen im Herbst 2014 Schlehen und Weißdorn drauf.


Die Rutsche wird aus- und an anderer Stelle wieder eingebuddelt. Dort soll nämlich unser kleiner Teich entstehen, allerdings erst im nächsten Schuljahr 2014/15.


Allerdings begannen unsere eifrigen Kinder der Klassen 1-3 an den ersten schönen Frühlingstagen
(Ende März 2014) schon mal neben der Rutsche mit den Grabungen. Das war vor den Osterferien.


Nach den Osterferien stellten wir fest, dass die Baustelle besetzt worden war – von Wildbienen. Daher wurden die Bauarbeiten gestoppt.


Natürlich bestellten wir auch eine Bienenkiste, die wir allerdings innen selbst ausbauen mussten. Sollte angeblich ganz leicht sein.


War aber nicht ganz leicht. Glücklicherweise nahm sich Praktikantin Nadine (auch aus dem Oberstufenzentrum Templin)
im Mai 2014 der Sache an und baute die Kiste mit Hilfe der zwei Viertklässler zusammen.


Am Tag der Einweihungsfeier (9. Mai 2014) präsentierte Nadine die Kiste der stellvertretenden Bürgermeisterin Frau Heise, die uns als Geschenk der Stadt Templin natürlich Pflanzen für unsere Bienenbeete überreichte.


Zu Schuljahresbeginn (August 2013) entschieden sich sechs Kinder der Klasse 4 das Thema „Bienen“ im Projektunterricht als Gruppe zu bearbeiten. Eigentlich sollten Vorträge oder Poster entstehen. Als der Wettbewerb „Echt kuh´l“ startete, überlegte es sich die Gruppe anders, gestaltete mit Hilfe der Kunstlehrerin Elisabeth Hein ein Leporello und sandte dies
im April 2014 als Wettbewerbsbeitrag ein.


Inhaltsverezichnis des Leporellos


Die Forschungsergebnisse über Bienen wurden künstlerisch in diesem Leporello dargestellt. Wir sind gespannt auf die Entscheidung der Jury.


Bienen sind aktuell – in der ersten Ausgabe dieser kleinen lokalen Zeitung im April 2014 wird auch das Projekt der ViertklässlerInnen vorgestellt.

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