Samstags in der Schule Teil 2

Weil´s immer schöner werden soll, gab es gleich ein zweites Wochenende zum Arbeiten. Weiter Laub harken und die Kletterwand vorbereiten stand auf der Aufgabenliste, aber auch der Aufbau von Tipi und Chillnetz.

Hier muss das Betonfundament weichen, um der Kletterwand Platz zu machen.

Oje, das Tipi hat Löcher und wurde wieder eingepackt um es zuhause zu nähen.

Vor dem Chillen steht das Schleppen, …

… das Buddeln und …

… das Aufspannen.

Endlich: Probe-Chillen.
Am Montag wurde das Chillnetz in der ersten Pause von den Jüngeren eingeweiht – ein Stück aus der alten Schule, das lange vermisst worden war.

Was passiert eigentlich an den Teamtagen in der Schule?

An den Teamtagen gibt es wie gewöhnlich Musik und Kunst und die Möglichkeit zur betreuten Freiarbeit. Nur an Teamtagen und besonders begehrt: jeweils eine Klasse kocht für die ganze Schule. Regelmäßig gibt es Angebote wie Schach und „Hundesprache“, manchmal auch Englisch bei einem „native speaker“ und Jonglieren.
Gregor Giering von den Schachfreunden Zehdenick trainiert seit mehreren Jahren den Nachwuchs ab Klasse 4 an unserer Schule. Inzwischen nehmen 12 Kinder auf unterschiedlichen Niveaustufen an seinem Unterricht teil.

Und das ist Diego. Der zeigt den Kindern, dass die Körpersprache genauso wichtig ist wie das gesprochene Wort.

Körperhaltung, deutliches Handzeichen, Blickkontakt – all das bedeutet: Sitz. Die Stimme ist dabei leise, aber bestimmt.

Kinder in der Luft

Die kleinen Trampoline sind toll – aber wir brauchen noch mehr schöne Klettergerüste und „Rum-Turn-Gelegenheiten“!

Mittelalterliches Templin

Die vierte Klasse hat eine Führung für die Klassen 1-3 durch das mittelalterliche Templin vorbereitet und hält nun an den interessantesten Punkten Vorträge für die Jüngeren.

Eine Viertklässlerin hält ihren Vortrag.
Ein Viertklässler zeigt einen Mahltrog aus der Bronzezeit.
In der Georgenkapelle
Am Eulenturm
Oben im Berliner Tor
Ein wunderbarer Blick auf die Heimatstadt

Wir kartieren im Bürgergarten

Mathematik und Geografie praktisch: die Klassen 5-6 vermessen und kartieren Wege im Bürgergarten.
Wer hat die regelmäßigste Schrittlänge?

Schrittlänge umrechnen in cm – gar nicht so einfach!

Jetzt wird mit Schritten vermessen und eine eigene Karte entworfen.

Einweihungsfest am Freitag, den 9. Mai

Unser Einweihungsfest für den neuen Standort findet am 9.5.14 (Freitag) ab 18.00 Uhr statt. Hier feiern wir gemeinsam mit allen Eltern und Unterstützern das Ankommen an unserem neuen Standort. Vormittags finden Führungen durch die Schule und den Kindergarten für am Bau beteiligte Firmen und Spender statt.

Frühlingsfest am 12. April

Am Samstag, den 12.4.14 wird ab 14 Uhr auf Initiative der Arbeitsgruppe Sekundarstufe ein Frühlingsfest – als Benefizveranstaltung für unsere Gesamtschule, die ab Sommer 2014 starten soll – stattfinden. Geplant ist ein Basar, eine Versteigerung sowie das Theaterstück der Klasse 4-6.

Samstags in der Schule

Erste Vorbereitungen für das Frühlingsfest am 12. April: Eltern, PraktikantInnen und PädagogInnen wurden am Samstag, den 22. März, auf dem Gelände um das Schulgebäude aktiv. Und nächsten Samstag, am 29. März, geht es ab 9 Uhr weiter – mit dem Aufbau des Tipis, dem Laubrechen auf dem hinteren Spielhof und dem Sportplatz, dem Ausbessern der Parkplatzausfahrt und anderen Aktivitäten!
Hier wird der Parkplatz weiter ausgeglichen und befestigt.
Tatkräftige Hilfe!

Mutter und Tochter

Die Laubmengen sind unglaublich.

Wettrennen zum Laubhaufen

Dieser Laubhaufen wird nächstes Wochenende noch weiter wachsen und dann vom Bagger abgeholt werden.

Hier entsteht eine erste Sitzplattform. Weitere um die Bäume herum sollen folgen.

Fertig!

Nicht nur Laub kann transportiert werden.

Exkursion in den Potsdamer Landtag

Nach dem Templiner Bürgermeister Tabbert und dem uckermärkischen Landrat Schulze war nun der Brandenburgische Landtag das Ziel für die Klassen 4-6 im Rahmen der poltischen Exkursionsreihe „Vom Bürgermeister zum Bundestag“. Ein Intensivkurs in Politik, Geschichte, Geografie und Deutsch.

Oje – ein Arbeitsblatt für die Zugfahrt. Was war noch mal eine Fraktion?

Schon auf der Hinfahrt wird das Protokoll des Landtagbesuches begonnen.

Vom Bahnhof aus ist das Landtagsgebäude schon zu sehen.

Bevor wir hineingehen, gibt es nach der langen Zugfahrt erst noch mal eine Pause zum Turnen, …

… zum Klettern …

… und zum Sonnen.

Einmal ums ganze Stadtschloss herum: endlich haben wir das Fortunaportal gefunden und den Eingang zum Landtag im Innenhof.

Innen sieht es gar nicht nach Schloss aus. Freundlich empfängt uns Frau Unger.

Nach dem Mittagessen im 4. Stock dürfen wir einen Blick von der Dachterrasse in den Innenhof werfen.

Dann hält Frau Unger den Einführungsvortrag in einem Pressesaal.

Endlich geht es in den Plenarsaal mit dem weißen Adler an der Wand. Faszinierend sind die großen Bildschirme an den Wänden.

Frau Unger erklärt uns die „Spielregeln“ des Rollenspiels. Wir möchten über die Einführung von Schuluniformen debattieren.

Überraschungsgast Andreas Büttner, FDP-Landtagsabgeordneter aus Templin.

Diese Fraktion sammelt Argumente gegen die Einführung von Schuluniformen, berät die Reihenfolge der schlagkräftigsten Argumente und bereitet ihren ausgewählten Redner vor. Höchstwahrscheinlich machen das die richtigen Fraktionen nicht auf dem Boden des Plenarsaales, sondern in ihren Fraktionsräumen.

Hier trägt der Redner die gut vorbereitete Rede vor – wird aber leider von Zwischenfragen der anderen Fraktionen gestört. Schließlich lehnt er höflich weitere Fragen ab.

Die Rednerin einer anderen Fraktion trägt ihre Argumente vor und schlägt Bedingungen vor. Im Hintergrund sitzt der Landtagspräsident mit zwei Beisitzern, die die Diskussion leiten, auf Ruhe und auf die Einhaltung der Regeln achten.

Darf diese Politikerin eine Zwischenfrage stellen?

Nach dem Rollenspiel im Plenarsaal berichtet die grüne Landtagsabgeordnete Marie-Luise von Halem aus ihrer Arbeit und stellt sich den Fragen der Kinder zu Themen wie Massentierhaltung, Gentechnik in der Landwirtschaft und Aufnahme von Flüchtlingen. Aber auch Persönliches ist interessant: ihr Traumberuf als Kind und wie ihr Arbeitsalltag aussieht.

Beim Hinausgehen durch das schöne Fortunaportal fällt uns wieder die Summe ein, mit der Hasso Plattner den Wiederaufbau des Stadtschlosses unterstützt hat. Sinnvoll angelegtes Geld sicherlich. Unsere Gesamtschule könnte auch so einen Sponsor gebrauchen – ein halbes Prozent dieser Summe könnte die Gesamtschule die ersten zwei Jahre absichern!

10 Gründe für eine Gesamtschule in Templin

  • Eine Gesamtschule erweitert die Vielfalt der Bildungsangebote in Templin und der Uckermark.
  • Der Trägerverein „Freie Schule Prenzlau e.V.“ hat viel Erfahrung. Er betreibt seit 20 Jahren erfolgreich Schulen und Kindergärten in der Uckermark mit derzeit 70 Mitarbeitern. Die Gesamtschule ist somit Teil eines funktionierenden Systems.
  • In einer Gesamtschule werden die Schülerinnen und Schüler nach der Grundschule nicht nach Leistung sortiert. Alle lernen gemeinsam bis zur 10. Klasse. Die Gemeinschaft wird gestärkt.
  • Das 3-jährige Abitur in der gymnasialen Oberstufe der Gesamtschule ist eine Alternative zum 2-jährigen Abitur am Gymnasium.
  • Die Gesamtschule der Aktiven Naturschule hat ein großes Interesse an der Kooperation mit der Stadt Templin und dem Landkreis Uckermark. Die Entwicklung des Bürgergartens ist ein mögliches Betätigungsfeld.
  • Der einzelne Schüler, die einzelne Schülerin mit seiner bzw. ihrer Persönlichkeit steht in der Gesamtschule der Aktiven Naturschule im Mittelpunkt. Eine optimale Entwicklung und der bestmögliche Schulabschluss sind das Ergebnis.
  • Demokratisches Denken und Handeln wird durch eine wirkliche Beteiligung der Schülerinnen und Schüler an den Inhalten und der Organisation ihres Schulalltags in der Gesamtschule gefördert.
  • Die Gesamtschule der Aktiven Naturschule bietet ihren Schülerinnen und Schülern eine moderne und individuelle Lernumgebung mit kleinen Gruppen (15-20).
  • Zuzug: Das besondere pädagogische Angebot unserer Grundschule und des Waldkindergartens ist seit Jahren ein wichtiger Grund für etliche junge Familien, in die Uckermark zu ziehen. Die Gesamtschule will etwas dafür tun, dass die Jugendlichen in der Region bleiben.
  • Enge Beziehungen mit Firmen und Einrichtungen vor Ort, entstanden durch Projekte und Praktika, führen im besten Fall zu Anstellungen, Schülerfirmen vielleicht zu Existenzgründungen.